Produktbeschreibung
Der MOSCONI PRO 4|10 EVO wurde für anspruchsvolle Car-HiFi-Anwendungen entwickelt, bei denen eine hochwertige Signalverstärkung, präzise Lautsprecherkontrolle und eine natürliche Musikwiedergabe im Mittelpunkt stehen.
Die vier Class-AB-Verstärkerkanäle liefern jeweils 120 Watt an 4 Ohm beziehungsweise 160 Watt an 2 Ohm. Zusätzlich lassen sich die Kanäle paarweise brücken, wodurch 2 × 320 Watt an 4 Ohm zur Verfügung stehen.
Damit eignet sich der PRO 4|10 EVO sowohl für hochwertige passive Lautsprechersysteme als auch für vollaktive, DSP-gesteuerte Car-HiFi-Anlagen.
Hochwertige Class-AB-Technologie
Der MOSCONI PRO 4|10 EVO setzt vollständig auf Class-AB-Verstärkertechnologie. Diese Bauweise eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen hohe Klangqualität und eine präzise Wiedergabe komplexer Musiksignale gefragt sind.
Die Ausgangsstufen der PRO EVO Serie wurden mit besonderem Augenmerk auf Linearität, Impulsverhalten und Lautsprecherkontrolle entwickelt.
Ziel ist eine möglichst unverfälschte Verstärkung des Musiksignals mit hoher Dynamik und einer kontrollierten Wiedergabe über den gesamten vorgesehenen Frequenzbereich.
Zwei identische N-Channel-MOSFETs – maximale Symmetrie
Eine wesentliche Besonderheit der MOSCONI PRO EVO Verstärkerserie ist das aufwendige N-Channel-MOSFET-Ausgangsstufenkonzept.
Während klassische Class-AB-Verstärker häufig mit einer Kombination aus N-Channel- und P-Channel-Transistoren arbeiten, verwendet MOSCONI zwei gleichartige N-Channel-MOSFETs in den Ausgangsstufen.
N-Channel- und P-Channel-Transistoren unterscheiden sich konstruktionsbedingt in verschiedenen elektrischen Eigenschaften. Diese Unterschiede können zu Asymmetrien zwischen den beiden Signalhälften führen.
Durch den Einsatz identischer N-Channel-MOSFETs verfolgt MOSCONI das Ziel, diese Unterschiede möglichst gering zu halten und eine besonders gleichmäßige Signalverstärkung zu ermöglichen.
Das Ergebnis ist eine auf hohe Linearität, geringe Verzerrungen und außergewöhnliche Impulstreue ausgelegte Ausgangsstufe.
Präzise Kontrolle über die Lautsprecher
Die Ausgangsstufen der PRO EVO Serie verfügen laut Hersteller über einen besonders niedrigen Innenwiderstand.
Ein geringer Ausgangswiderstand unterstützt die elektrische Kontrolle über den angeschlossenen Lautsprecher und kann die Auswirkungen der durch die Schwingspule erzeugten Rückspannung reduzieren.
Insbesondere schnelle Bassimpulse, dynamische Schlagzeugpassagen und anspruchsvolle Musiksignale profitieren von einem Verstärkerkonzept, das auf hohe Kontrolle und präzises Impulsverhalten ausgelegt ist.
Das Entwicklungsziel ist eine saubere und kontrollierte Wiedergabe, bei der feine musikalische Details ebenso wie dynamische Passagen präzise übertragen werden.
Optimierte Ausgangsstufen für hohe Belastbarkeit
N-Channel-MOSFETs können gegenüber vergleichbaren P-Channel-Bauteilen günstigere elektrische Eigenschaften hinsichtlich der Leitungsverluste besitzen.
MOSCONI nutzt dieses technische Prinzip, um die Ausgangsstufenschaltung der PRO EVO Serie hinsichtlich Verlustleistung, Linearität und Belastbarkeit zu optimieren.
In Verbindung mit der aufwendigen Ansteuerung entsteht ein Verstärkerkonzept, das für eine stabile und präzise Signalverstärkung auch bei anspruchsvollen Musikpassagen entwickelt wurde.
Mikroprozessorgesteuerte Ansteuerung
Der Einsatz zweier identischer N-Channel-MOSFETs erfordert eine komplexere Ausgangsstufenschaltung als eine klassische komplementäre Class-AB-Konstruktion.
Um die Transistoren im vorgesehenen Arbeitsbereich betreiben zu können, setzt MOSCONI auf eine mikroprozessorgesteuerte Ansteuerung mit speziell entwickelten Treiber- und Energiespeicherschaltungen.
Diese Technik soll den stabilen Betrieb der Ausgangsstufen auch bei Spannungsschwankungen innerhalb des Bordnetzes unterstützen.
Die Konstruktion ist auf eine gleichmäßige Signalverstärkung mit hoher Dynamik, Linearität und Klangtreue ausgelegt.
Präzise Eingangsempfindlichkeit ohne Potentiometer
Zur Anpassung an unterschiedliche Signalquellen verwendet der MOSCONI PRO 4|10 EVO eine kanalgetrennte Einstellung der Eingangsempfindlichkeit über DIP-Schalter.
Der Einstellbereich reicht von 1 bis 8,75 Volt. Die Anpassung erfolgt in 0,25-Volt-Schritten.
Dadurch sind besonders präzise, definierte und jederzeit reproduzierbare Einstellungen möglich.
Im Gegensatz zu mechanischen Potentiometern erfolgt die Einstellung über feste Schaltpositionen, wodurch sich einmal festgelegte Werte zuverlässig dokumentieren und wiederherstellen lassen.
Gerade in professionell eingemessenen DSP-Systemen ist diese präzise Eingangsabstimmung ein wichtiger Vorteil.
DirectDSP – optimiert für hochwertige DSP-Systeme
Der integrierte DirectDSP-Eingang ermöglicht die direkte Anbindung eines externen digitalen Signalprozessors.
Bei einer vollständig DSP-gesteuerten Car-HiFi-Anlage können die einzelnen Lautsprecher im externen Prozessor individuell abgestimmt werden.
Frequenzweichen, Laufzeitkorrekturen, Equalizer und Pegelanpassungen werden dabei im DSP vorgenommen, während der Verstärker die Signalverstärkung übernimmt.
Der DirectDSP-Modus ist auf einen möglichst direkten und verlustarmen Signalweg ohne unnötige zusätzliche Signalbearbeitung im Verstärker ausgelegt.
Damit ist der MOSCONI PRO 4|10 EVO eine hochwertige Lösung für moderne Aktivsysteme mit externem DSP und individuell abgestimmten Lautsprechern.
Systemkonzept & Einsatzmöglichkeiten
Durch seine vier leistungsstarken Class-AB-Kanäle eignet sich der MOSCONI PRO 4|10 EVO für verschiedene hochwertige Car-HiFi-Systemkonfigurationen.
Beispiel 1: Vollaktives 2-Wege-Frontsystem
Kanal 1 + 2: Hochtöner links und rechts
Kanal 3 + 4: Tiefmitteltöner links und rechts
In Verbindung mit einem externen DSP können die einzelnen Lautsprecherwege individuell mit aktiven Frequenzweichen, Laufzeitkorrektur, Equalizing und Pegelanpassung abgestimmt werden.
Beispiel 2: Front- und Hecksystem
Kanal 1 + 2: Passives Frontlautsprechersystem
Kanal 3 + 4: Passives Hecklautsprechersystem
Diese Konfiguration eignet sich für hochwertige Lautsprecher-Upgrades, bei denen mehrere Lautsprecherbereiche mit externer Verstärkerleistung versorgt werden sollen.
Beispiel 3: Gebrückter 2-Kanal-Betrieb
Kanal 1 + 2 gebrückt: 1 × 320 Watt an 4 Ohm
Kanal 3 + 4 gebrückt: 1 × 320 Watt an 4 Ohm
Der Brückenbetrieb ermöglicht die Versorgung geeigneter Lautsprecher oder anderer passender Lasten mit höherer Ausgangsleistung. Die Mindestimpedanz im Brückenbetrieb beträgt gemäß den angegebenen Leistungsdaten 4 Ohm.