Produktbeschreibung
Der MOSCONI PRO 2|10 AAB EVO wurde für anspruchsvolle Car-Audio-Systeme entwickelt, bei denen Klangpräzision, eine hohe Auflösung musikalischer Details und die kontrollierte Ansteuerung der Lautsprecher im Mittelpunkt stehen.
Das Besondere an diesem Verstärker ist seine Class-AAB-Technologie. Diese kombiniert den Anspruch einer besonders linearen analogen Signalverstärkung mit einer aufwendigen Regelung der einzelnen Leistungstransistoren.
Anders als bei klassischen Verstärkerarchitekturen, bei denen mehrere Leistungstransistoren über einen gemeinsamen Arbeitspunkt gesteuert werden, setzt MOSCONI auf eine individuelle Überwachung und Regelung auf Bauteilebene.
Dadurch soll die Ausgangsstufe auch bei wechselnden Temperaturen, unterschiedlichen Lautsprecherlasten und dynamischen Musiksignalen besonders stabil und kontrolliert arbeiten.
Real Class A – 2 × 30 Watt an 4 Ohm
Eine herausragende Eigenschaft des MOSCONI PRO 2|10 AAB EVO ist der echte Class-A-Betrieb mit 2 × 30 Watt an 4 Ohm.
Bei der Class-A-Verstärkung bleiben die aktiven Verstärkerelemente über den gesamten Signalverlauf im leitenden Arbeitsbereich.
Dieses Prinzip vermeidet die typischen Übernahmevorgänge zwischen den Signalhälften, wie sie bei anderen Verstärkerkonzepten konstruktionsbedingt auftreten können.
Dadurch bietet Class A die technischen Voraussetzungen für eine besonders gleichmäßige und lineare Verstärkung, insbesondere bei kleinen Signalpegeln.
Gerade bei hochwertigen Lautsprechersystemen und anspruchsvollen Musikaufnahmen ist die Wiedergabe feiner Details und leiser dynamischer Abstufungen von großer Bedeutung.
Die Class-AAB-Architektur ermöglicht es, diese klangorientierten Eigenschaften mit deutlich höheren verfügbaren Ausgangsleistungen zu kombinieren.
AAB-Technologie – individuelle Regelung jedes Transistors
Das Herzstück des MOSCONI PRO 2|10 AAB EVO ist die innovative AAB-Ausgangsstufentechnologie.
Bei konventionellen Verstärkerschaltungen wird der Arbeitspunkt der Ausgangsstufe häufig über eine gemeinsame Regelung festgelegt.
Dabei können sich einzelne Leistungstransistoren durch Fertigungstoleranzen, Temperaturunterschiede und unterschiedliche elektrische Belastungen geringfügig verschieden verhalten.
MOSCONI verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Jeder einzelne Leistungstransistor wird separat überwacht und geregelt.
Lokale Regelkreise ermöglichen die gezielte Anpassung des jeweiligen Arbeitspunktes an die tatsächlichen Betriebsbedingungen.
Die Regelung berücksichtigt dabei insbesondere:
- Temperaturveränderungen
- Stromfluss durch die Leistungstransistoren
- Schwankungen der Lautsprecherlast
- Individuelle Bauteiltoleranzen
Diese verteilte Regelarchitektur soll eine besonders gleichmäßige Arbeitsweise der gesamten Ausgangsstufe unterstützen.
Das Ziel ist eine stabile und möglichst verzerrungsarme Signalverarbeitung auch unter realen Betriebsbedingungen.
Hohe Stabilität auch bei wechselnden Bedingungen
Im Fahrzeug ist ein Verstärker ständig wechselnden elektrischen und thermischen Bedingungen ausgesetzt.
Unterschiedliche Umgebungstemperaturen, wechselnde Musiksignale und komplexe Lautsprecherimpedanzen können die Belastung der Ausgangsstufe verändern.
Die Class-AAB-Technologie wurde entwickelt, um die Auswirkungen solcher Veränderungen auf die Verstärkerschaltung zu reduzieren.
Durch die individuelle Transistorregelung sollen insbesondere folgende Effekte minimiert werden:
- Thermische Drift der Arbeitspunkte
- Ungleichmäßige Stromverteilung zwischen Transistoren
- Abweichungen durch Bauteiltoleranzen
- Instabilitäten bei wechselnder Belastung
Daraus ergibt sich ein auf hohe Betriebskonstanz und gleichmäßige Verstärkung ausgelegtes Gesamtkonzept.
Getrennte Signal- und Strompfade
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des PRO 2|10 AAB EVO ist die konsequente Trennung empfindlicher Audiosignalwege von den stromführenden Bereichen der Verstärkerschaltung.
Während der Audiosignalweg mit vergleichsweise kleinen Spannungen arbeitet, entstehen im Netzteil und in den Leistungsausgangsstufen deutlich höhere Ströme.
Schnelle Lastwechsel und Stromspitzen können dabei unerwünschte elektrische Rückwirkungen verursachen.
MOSCONI berücksichtigt diese Anforderungen durch eine gezielte Leiterplatten-, Masse- und Signalführung.
Die getrennte Architektur soll insbesondere:
- Interne Störeinflüsse reduzieren
- Rückwirkungen der Leistungsausgangsstufe verringern
- Die Signalintegrität verbessern
- Eine stabile Audiowiedergabe bei hohen Leistungen unterstützen
Dadurch entsteht eine technische Grundlage für eine saubere, kontrollierte und möglichst unverfälschte Signalverstärkung.
Klangcharakter – Natürlichkeit, Detailauflösung und Kontrolle